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Zum Gedenken an die Strecke Annaberg-Schwarzenberg


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Der Bahnhof Annaberg von Norden um 1910.

Bahnhof Annaberg ca. 1890. Damals noch Lokstation auch für die Strecke nach Schwarzenberg. Eine Zeit wo es noch Weichenwärter, Wagenschmierer und Rangierpferde gab.

Hier eine Ansicht von Süden aus den 30er Jahren. Ein sächsisches Signal ist noch vorhanden, die Weichen waren schon zum größten Teil umgebaut. Die Uhr über dem Eingangsportal war hier auch schon entfernt.

Die Strecke nach Buchholz am Bahnwärterhaus vor dem Bahnhof.

Straßenkreuzung, jetzt B101 mit Abzweig nach Cunersdorf. Auf der Bahnbrücke ein Güterzug. Dem sehr schönen Eckhaus hat man mittlerweile den Turm geraubt. Es ist zu hoffen, dass es nicht einmal verfällt.

Der Bahnhof Buchholz vor seinem Umbau um 1890. Damals noch recht bescheidene Anlagen, aber kein Vergleich zu heute.

Buchholz nach dem Umbau 1905-1908 . Aufgrund territorialen Gegebenheiten konnten die Güteranlagen in Annaberg nicht erweitert werden. So entstand hier ein Güterbahnhof.

Ansicht von Norden um 1915. Beim Umbau des Bahnhofes wurde auch die Lokstation von Annaberg nach Buchholz verlegt. Es entstand ein Heizhaus mit 16 Ständen.

Eine Aufnahme aus dem 30er Jahren: Vor dem Heizhaus ein sächs. Rollwagen.

Die Ausfahrt von Buchholz in Richtung Süden. Das linke Gleis gehört zur Strecke nach Weipert und rechts geht’s nach Schwarzenberg. Das Bahnwärterhaus wurde mit der Strecke nach Weipert errichtet.

Der Einschnitt zwischen Walthersdorf und Sehma. Ein typischer Personenzug aus den 30ern. Hier gab es Probleme beim Bahnbau. Auch ist eine enorme Steigung vorhanden. Bei Güterzügen wurde oft nachgeschoben.

Bahnwärterhaus vor Walthersdorf. Es wurde in den 70ern abgebrochen.

Unfall 1926 vor Bahnhof Walthersdorf. Beim Absetzen der Schiebelok kam es zur Zugtrennung. Der hintere Teil fuhr an dieser Stelle auf den vorderen Teil auf und entgleiste.

Bahnhof Walthersdorf um 1910. Damals war der Dienstraum noch links mit dem Vorbau. Rechts war der Warteraum mit Abort. In den 30ern wurden die Seiten getauscht.

Bahnhof Schlettau 1900. Die Belegschaft posiert vor dem Empfangsgebäude. Im Hintergrund eine sä. VT.

Nahaufnahme einer sä. VT im Bahnhof Schlettau. Auf der Lok mit Zylinder Lokführer Ernst Stahl.

Bahnhof Schlettau von der anderen Seite. Es war der wichtigste Bahnhof dieser Strecke. Im Hintergrund ist ein Zug aus Crottendorf angekommen. Ab 1900 war er auch Lokbahnhof und Betriebsanfang für die Bahnstrecke Zwönitz-Scheibenberg.

Die Baureihe 91 im Bahnhof Schlettau. Sie prägte viele Jahre das Bild im Bahnhof. Nach der Gründung der DR kamen auch preuß. Maschinen in unsere Gegend, so auch die preuß. T9. Sie bestimmte das Bild auf den Strecken Walthersdorf-Crottendorf und Zwönitz-Scheibenberg bis Ende der 30er Jahre.

1951 in Schlettau ein typischer Personenzug jener Zeit auf der Strecke Buchholz – Schwarzenberg.

Kurz vor Bahnhof Scheibenberg gab es bis zur Einstellung des Steinbruchbetriebes am Scheibenberg in den 30ern einen Gleisanschluß mit Verladestation. Hier die hölzernen Masten der Seilbahn zum Scheibenberg.

Bahnhof Scheibenberg um 1910.

Hochbetrieb 1936 in Scheibenberg. Rechts ein Güterzug mit BR 57 nach Schwarzenberg und links ein Personenzug aus Zwönitz.

Scheibenberg. So wurde 1938 verreist.

Das imposanteste Bauwerk der BSG ist wohl der Markersbacher Viadukt. Hier eine BR 57 mit Güterzug nach Buchholz.

Eine Gesamtaufnahme mit gleichen Loktyp, diesmal mit Personenzug.

Um den schwereren Lokomotiven Rechnung zu tragen wurde 1926 der Viadukt verstärkt.

Eine unbezahlbare Kostbarkeit stellt diese Aufnahme vom Bahnhof Markersbach dar. Sie entstand unmittelbar nach der Betriebsaufnahme 1890. Im Hintergrund der Viadukt, rechts im Bild ein hölzernes Lademaß. Vor dem Bahnhof eine Draisine, dahinter eine Wasserpumpe, auch hatten Eingänge zu Dienst- und Warteraum noch keine Vorbauten, Auf dem Schuppendach ist auch das Oberlichtfenster zu erkennen.

Diese Aufnahme entstand nach 1900. Hier gab es bereits die Vorbauten vor den Eingängen.

Ebenfalls eine Aufnahme aus dem 19ten Jahrhundert ist dieses Foto vom Bahnhof Raschau. Im Vordergrund ist ebenfalls ein hölzernes Lademaß erkennbar.

Das Empfangsgebäude von Raschau ca. 1910. Die Empfangsgebäude von Walthersdorf, Markersbach, Raschau und Grünstädtel waren Baugleich. Sie entstanden aus dem Typ Bahnwärterhaus 1. Klasse der KSStEB und wurden zum Bahnhofsgebäude umfunktioniert.

Hier herrscht Großbetrieb im Bahnhof Raschau. Man kann es sich kaum vorstellen da er bereits Jahrzehnte zum Haltepunkt degradiert wurde.

Eine sä. IV T mit einem gemischten Zug in Raschau unterwegs.

Bahnübergang in Grünstädtel kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof. Rechts eine Weichewärterbude.

Bahnhof Schwarzenberg um 1900. Im Hintergrund eine sä. IIIb Lok.

Schwarzenberg einige Jahre später. Vorm Empfangsgebäude eine sä. VT mit Kobelschornstein.

Zum Gedenken an die abgebrochene Strecke nach Crottendorf hie eine Aufnahme vom Bahnhof Crottendorf 1928 mit Bahnmeister-Rotte.

Ebenfalls eng mit der BSg-Linie war die Strecke Zwönitz-Scheibenberg. Stellvertretend hie eine seltene Aufnahme vom Bahnhof Beierfeld. Man möge mir verzeihen, aber es war die schönste Bahnstrecke Sachsens.
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geändert am 29.4.2017
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